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ACK-Vorsitzender Easthill ruft beim Katholikentag zu Mut in der Ökumene auf

Hab Mut - Steh auf!

Würzburg/Frankfurt a. Main (14. Mai 2026). – Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Reverend Christopher Easthill, hat beim 104. Deutschen Katholikentages in Würzburg zu mehr konfessionsverbindender Zusammenarbeit und gesellschaftlichem Engagement der Kirchen aufgerufen. Im Anschluss an den Himmelfahrtsgottesdienst auf dem Residenzplatz überbrachte Easthill die Grüße der 25 Mitglieds- und Gastkirchen der ACK.

 

Im Anschluss an den Himmelfahrtsgottesdienst auf dem Residenzplatz überbrachte Easthill die Grüße der 25 Mitglieds- und Gastkirchen der ACK.


Mit Blick auf das Leitwort des Katholikentages „Hab Mut, steh auf!“ betonte Easthill die Bedeutung des gemeinsamen christlichen Zeugnisses über Konfessionsgrenzen hinweg: „Nur wenn wir über alle Konfessionsgrenzen hinweg miteinander beten, Gottesdienste feiern, diskutieren und auch arbeiten, machen wir Fortschritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit der Kirche.“ 


Easthill würdigte die zunehmende ökumenische Offenheit von Kirchen- und Katholikentagen und ermutigte die Kirchen, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Zugleich sprach er sich für einen nächsten Ökumenischen Kirchentag aus. In seiner Ansprache warnte er vor Hochmut und gegenseitiger Abgrenzung zwischen den Konfessionen. Stattdessen brauche es „Großmut im Umgang miteinander, Sanftmut als Ausdruck eines Lebens in Liebe“ sowie den gemeinsamen Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mit deutlichen Worten wandte sich Easthill gegen Versuche, Kirchen politisch gegeneinander auszuspielen: „Wir sollten mutig zusammenstehen, wenn eine gewisse Partei in Deutschland uns als christliche Kirchen gegeneinander ausspielen will, wenn das Christentum in ‚gute‘ und ‚schlechte‘ Kirchen unterteilt wird, wenn Hass und Zwietracht gesät werden und der Zusammenhalt gefährdet wird.“


Zugleich verwies der ACK-Vorsitzende auf die im vergangenen Jahr unterzeichnete revidierte Charta Oecumenica, die künftig einen Schwerpunkt der ökumenischen Arbeit bilden werde. Die Kirchen seien aufgerufen, die darin enthaltenen Selbstverpflichtungen mutig umzusetzen. Easthill machte es konkret: „Das heißt: Wir müssen als Kirchen begründen, wenn wir etwas nicht gemeinsam tun! Lassen Sie uns das leben: mutig, gemeinsam, als Zeugen Christi.“

Zum Abschluss seiner Ansprache verband Easthill das Leitwort des Katholikentages mit dem christlichen Auftrag zu Hoffnung und gesellschaftlichem Engagement: Christinnen und Christen sollten „aufstehen für Nächstenliebe, für die Bewahrung der Schöpfung, für Menschen in Not, für ein gutes, demokratisches Miteinander, für Frieden und Gerechtigkeit“.


 

ÜBER UNS

Die ACK - Aachen ist ein Zusammenschluss christlicher Kirchen und kirchlicher Gemeinden aus dem Aachener Raum und wird konfessions- übergreifend vertreten durch die Delegierten der jeweiligen Mitgliedskirchen.

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